Der Winter ist in vollem Gange! Es schneit und im Augenblick erscheint mir nichts erstrebenswerter, als sich mit bequemen Klamotten und etwas heißem aus dem Ofen auf die Couch zu kuscheln und die Lieblingsserien reinzuzziehen. Gewürze und angenehme Schärfe wärmen das Herz - hab ich gehört. Und das Wochenende ist zur Erholung gedacht. Nur gut, dass das der Mann genauso sieht und wir verbringen das Wochenende ohne schlechtes Gewissen, nach den nötigsten Haushalts-ToDo's, gemütlich Zuhause.

Um das Ganze besser genießen zu können, hab ich allerdings schon vorgebaut und die kulinarische Versorgung sichergestellt:
Für mein Vorhaben, ein orientalisch angehauchtes Stew, habe ich auf meinem Wocheneinkauf noch einen Abstecher zum Türken meines Vertrauens gemacht und ein schönes Stück Lammschulter, Sucuk, Kichererbsen und ein Fladenbrot besorgt. Das Wintergemüse hatte ich noch aus der Gemüsekiste zu Hause und so konnte ich gleich loslegen. Beim Gemüse könnt ihr euch ganz ungezwungen für euer Lieblingsgemüse entscheiden. Am besten passen allerdings die winterlichen Wurzelgemüse. Kohl geht auch - wie ihr mögt. Etwas Schnibbelarbeit ist es schon - es rentiert sich also in jedem Fall gleich etwas mehr zu kochen. Der Aufwand lohnt sich aber durchaus!

Das Rezept ergibt gute sechs Portionen. Das Stew kann problemlos nochmal aufgewärmt werden; bekanntlicherweise schmeckt es dann noch besser. Den Rest friere ich ein, so sind wir für den nächsten Wintereinbruch gut gewappnet. 

Aber nun zum Rezept:





Der Jahreswechsel ist überstanden und der Winter hat sich nun dazu entschlossen, seiner ursprünglichen Bestimmung zu folgen. Über Schnee können wir uns nun auch freuen, aber wir müssen uns wohl oder übel von Sonne und schmeichelnden 15 Grad verabschieden.

Ich mag Schnee - das fast lautlose Brummeln der Autos, deren Lärm verschluckt wird, das Knirschen unter den warmen Winterstiefeln, Spaziergänge dick eingepackt, unter großen Flocken... Das Camperleben ist derzeit auf Eis gelegt. Es wird nur in Erinnerungen an entspannte Momente und Freiheitsgefühl in der Natur, abseits allen Trubels der Großstadt geschwelgt. Zwei Monate wird es noch dauern, dann kann es wieder losgehen.

Seit letztem Frühjahr haben wir einen neuen Mitbewohner. Er heißt Peter, CaliPeter. Er ist grün und mit seinen 15 Jahren im besten Alter. Äußerlich ein paar Schönheitsflecken, aber die innerern Werte zählen und da ist er solide und top fit. Er hat uns schon sicher Richtung sonnigen Süden und wieder nach Hause begleitet. Er ist praktisch und bequem, ein Projekt, eine mobile Spardose, Spielfeld für Sehnsucht nach Freiheit, Natur und Auszeit. Vergleicht man ihn mit unserem bisherigen Begleiter, dem Zelt, ist er ein echter Luxustempel.


Im Winter hält er Winterschlaf, doch das Camperherz ist rastlos und durchstöbert das Internet nach neuen Ideen und Ergänzungen, versucht seine Erfahrungen festzuhalten und Verbesserungen für neue Abenteuer zu finden, sucht nach Reisezielen und den schönsten Stellplätzen.

All diese Ideen, Erfahrungen und Projekte möchte ich in Zukunft mit euch teilen.
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